Es soll ja Menschen geben, die nicht gern lesen. Wer sich also lieber audio-visuell informieren möchte, dem empfehle ich, den SRF Dok über mich zu schauen.

Ich bin politisch engagiert, seit ich denken kann. Mein erster Einsatz für Tier- und Umweltschutz bestand im Verkauf von WWF-Marken zu Gunsten kleiner Schildkröten, die auf dem Plakat so herzzerreissend aussahen, dass ich mit 7 Jahren meine Ferien in den Markenverkauf investierte.

Heute suche ich mir meine Engagments gemäss drei Kriterien aus:

  1. Was ist das dringendste Problem?
  2. Wo kann ich mit meinen Ressourcen am meisten bewirken?
  3. Welches wichtige Thema ist zur Zeit politisch am meisten unterpriorisiert?

Diese drei Überlegungen haben mich dazu bewogen, mit 17 Jahren die Junge Grüne Partei Zürcher Oberland mitzugründen und während des Studiums der Umweltwissenschafen, Publizisitik und Kommunikation und Linguistik das Co-Präsidium der Jungen Grünen Zürich zu führen und die Atomausstieg- und Grüne Wirtschaftsinitiative, sowie das Kampfjetreferendum mitzukoordinieren.

Die dritte Frage, jene der Priorisierung stellte sich im Umweltdiskurs erneut und ich kam zum Schluss, dass von den drei wichtigsten Bereichen “Wohnen”, “Mobilität” und “Ernährung” die je zu ca. einem Drittel die Haupttreiber des Klimawandels sind, die Ernährung der politisch am wenigsten berücksichtigte ist. Entsprechend braucht es hier am dringendsten Politiker*innen, die dieses Thema auf die Agenda setzen und Massnahmen für eine nachhaltigere und umweltgerechte Ernährung und Produktion umsetzen.

Heute bin ich Co-Geschäftsleitung von Sentience Politics und Mitinitiantin diverser Initiativen für Nachhaltige Ernährung und der Initiative “Keine Massentierhaltung in der Schweiz. Weiter politisiere ich seit 2014 mit Leidenschaft im Gemeinderat von Uster und seit Mai 2019 im Kantonsrat Zürich, wobei ich bereits Erfahrungen im Parlamentsbetrieb sammeln konnte.

 Ausserdem setze ich mich seit Jahren gegen Lebensmittelverschwendung ein, bin sehr aktiv bei Foodsharing und versuche mittels Anlässen und Containeressen, die Bevölkerung in Bezug auf Foodwaste zu sensibilisieren. Ein Drittel dessen, was produziert wird, wird vernichtet – der Grossteil davon in den privaten Haushalten! Dies ist der Hebel, an dem wir ansetzen müssen, privat und politisch. Würden wir uns wieder mit weniger Tierprodukten, mehr regionalen und saisonalen Lebensmitteln ernähren und gekauftes auch konsumieren, so hätten wir einen grossen Teil des Problems bereits gelöst! Dafür bräuchte es eigentlich keine Gesetze, aber die richtigen Anreize und das Bewusstsein jeder Person.

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Nein ich will kein Instagram, nein ich will kein instagram, nein ich will kein instagram. Herzlichen Dank.

Meret Schneider

22.08.1992
Geboren in Uster

Politisches Mandat

Kantonsrätin in Zürich (seit 2019)
Gemeinderätin in Uster (seit 2014)

Eine Übersicht über meine Vorstösse auf Gemeindebene finden sich hier. Meine bisherigen Inputs im Kantonsrat kann man hier nachlesen.

Engagements

Foodsharing Zürich
Mitgründerin GrünstattUser
Gruppe für eine Schweiz ohne Armee
Vorstand Grüne Uster
Transition Town Uster

Berufliche Tätigkeit

Co-Geschäftsleitung bei Sentience Politics

Mitgliedschaften

Sentience Politics
Greenpeace
Zürich erneuerbar
GrünstattUster
Foodsharing

Ausbildung

Bachelor of Arts in Kommunikationswissenschaften, Universität Zürich
Bachelor of Arts in Germanistik, Universität Zürich
Bachelor of Science in Umweltwissenschaften, Universität Zürich